Erkläre mir und ich werde vergessen.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass es mich tun und ich verstehe.
Konfuzius)
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Tipps zum richtigen Verhalten in der Natur von der waldpädagogischen
/ wildpädagogischen Ausbildungsstätte, (Waldschule, Waldkindergarten)
in Marz im Burgenland
Immer größer werdende Anforderungen an den Menschen verursachen ein höheres Gesundheitsbewusstsein, das durch mediale Aufklärung noch verstärkt wird. Es drängen immer mehr Leute in die freie Natur, um durch sportliche Aktivitäten ihr Wohlbefinden und ihre Lebenserwartung zu steigern. Dabei wird oft übersehen, dass auch in der Natur eine "Hausordnung" einzuhalten ist, um allen Lebewesen ein möglichst störungsfreies Miteinander zu sichern. Dies gilt besonders im Frühjahr, wenn die Tiere ihre Nachkommen zur Welt bringen und aufziehen. Gerade in dieser Zeit benötigen sie Ruhe und Schutz.
Daher werden Sie ersucht:
…auf den markierten
Wegen zu bleiben
Betreten Sie keine Wildschutzgebiete. Diese sind Rückzugsgebiete
und Sicherheitszonen des Wildes.
…die Wildtiere
nicht in ihren natürlichen Lebensräumen zu stören
Das Lärmen im Wald und Feld löst beim Wild Stress und Fluchtreaktion
aus.
…keine Jungtiere
anzugreifen
Nach einer Berührung durch den Menschen werden Jungtiere von der
Mutter nicht mehr angenommen und müssen verhungern.
… keine Futterplätze
und Hochsitze zu betreten
Diese sind notwendige Einrichtungen für die Hege des Wildes.
… Ihren vierbeinigen
Freund an die Leine zu nehmen
Beachten Sie die Verordnung der Gemeinde wonach Hunde außerhalb von Gebäuden
und eingefriedeten Grundflächen an der Leine geführt werden
müssen.
…Ihre sportlichen
Aktivitäten mit Rücksicht auf die Natur auszuüben
Die Natur ist unser allerhöchstes Gut. Viele Pflanzen und Tiere sind
in ihrem Bestand vom Aussterben bedroht und benötigen unseren besonderen
Schutz.
…die besondere
Schutzbedürftigkeit des Wildes in den Morgen- und Abendstunden zu
beachten
Dies ist die bevorzugte Äsungszeit unserer heimischen Wildtiere. Werden
Wildtiere bei der Nahrungsaufnahme gestört, können im Wald und
Feld Verbissschäden auftreten.
… keinen Abfall
zu hinterlassen
Immer wieder gehen Tiere an achtlos weggeworfenen Müll qualvoll zugrunde
oder verletzen sich schwer.
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