Erkläre mir und ich werde vergessen.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass es mich tun und ich verstehe.
Konfuzius)

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Achtung Wildwechsel! Wie ein Wildunfall verhindert werden kann. Wildunfälle,

Achtung Wildwechsel!

Häufig werden Wildunfälle in ihrem Ausmaß unterschätzt. Ein 20 Kilogramm schweres Reh hat bei einer Kollision mit Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne.
Die meisten Unfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenschwerpunkte darstellen. Hier ist mit regelmäßigem Wildwechsel zu rechnen, da die Tiere zur Äsung vom Wald auf die Felder ziehen und danach wieder den Schutz des Waldes aufsuchen. Diese Gefahrenbereiche sind mit dem Schild "Achtung, Wildwechsel" gekennzeichnet.

Wie ein Wildunfall möglichst verhindert werden kann

  • Wird durch Warnschilder "Wildwechsel" angezeigt, Fuß vom Gas und langsam fahren. Wald- und Straßenränder sorgfältig im Auge behalten und bremsbereit sein, da in etwa 80 % aller Fälle das Wild nur 20 Meter und kürzer vor dem Fahrzeug auftaucht.


  • Die größte Gefahr droht in der Morgen- und Abenddämmerung, während der Nacht und bei Nebel.


  • Besonders gefährlich sind neue Straßen, die durch Waldgebiete führen, da Wild die gewohnten Wechsel beibehält.


  • Ein Tier kommt selten allein. Immer mit "Nachzüglern" rechnen.


  • Nachts in bewaldeten Gegenden - wann immer möglich - mit Fernlicht fahren. So wirken die Augen der Tiere wie Rückstrahler und sind besser zu erkennen. Taucht Wild im Scheinwerferlicht auf, sofort abblenden, bremsen und hupen.


  • Besondere Vorsicht ist in Ausflugsgegenden geboten. Dort wird Wild oft aufgescheucht.


  • Von September bis Jänner und von Juli bis August ist die so genannte Blatt- oder Brunftzeit. Viele Tiere sind auf "Brautschau", ihre Reaktionen sind dann spontaner und deshalb für die Kraftfahrer noch gefährlicher.